Salamanca ist eine geschichtsträchtige Stadt mit zahlreichen historischen Bauten. Es gibt zwei Kathedralen aus dem 12. und 16. Jahrhundert, die miteinander verbunden sind. Auch die Universität verfügt über eine lange Tradition. Alle Gebäude der Stadt sind aus dem gleichen Material, dem Stein von Villamayor gebaut, wodurch die Bauten alle die typische goldgelbe Farbe haben. Salamanca wird deshalb auch als goldene Stadt bezeichnet. Zudem gibt es in der Stadt zahlreiche Statuen zu Ehren von bedeutenden Persönlichkeiten zu entdecken.
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Hierbei handelt es sich um die älteste Universität in Spanien und die viertälteste Universität in Europa. Sie umfasst 38.000 Studenten und wurde 1218 von Alfonso IX gegründet. Das Gebäude ist von außen mit zahlreichen Figuren geschmückt, darunter der berühmte Frosch auf einem Totenkopf. Die Universität gilt als sehr fortschrittlich und ist in der Forschung aktiv. Einige der bedeutendsten Forschungsinstitute Europas liegen hier. Über den berühmten Professor Fray Luis de León gibt es eine interessante Anekdote. Er musste wegen der Übersetzung des Hohelieds ins Kastilische für fünf Jahre ins Gefängnis. Nachdem er entlassen wurde, begann er seine Vorlesung nach fünf Jahren Pause mit den Worten: "Wie wir gestern gesagt haben ." Im Zentrum des Platzes vor der Universität steht die Statue des Fray Luis de Léon.
Dieses Bauwerk stammt aus dem 15. Jahrhundert und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Es ist im gotischen Stil gehalten, enthält aber auch Renaissance- und Mudejar-Elemente. Es wurde in der Zeit von Isabella II gebaut und zählt deshalb zur isabellinischen Kunst. Casa de las Conchas heißt übersetzt Muschelhaus, der Name stammt von den über 300 Muscheln an der Außenfassade. An der Eingangstür sind Lilien angebracht. Heute wird das Gebäude als öffentliche Bibliothek und als Informationsbüro genutzt.
La Clerica ist ein Jesuitenkloster aus dem 18. Jahrhundert. Dieses Barockgebäude besticht von außen durch die beiden Zwillingstürme. Im Inneren befinden sich das beeindruckende, von italienischen Einflüssen geprägte Kuppelgewölbe und der goldene Altar.
Der Palast wurde 1516 von Don Rodrigo de Messia und seiner Frau Doña Mayor de Fonseca gebaut. Der Palast wurde früher als Salzspeicher genutzt und daher kommt auch der Name "La Selina". Der Palast verbindet verschiedene Stile: Im Innenhof findet man Elemente aus Gotik und Renaissance, die Fassade ist italienisch.
Dieser Platz gilt als einer der schönsten Plätze in Spanien und wurde unter der Leitung von Churriguera im Barockstil gebaut. Alle großen Straßen laufen hier zusammen. Früher war der Plaza Major viel größer als heute und verschiedene Veranstaltungen wie Feste, Märkte oder Stierkämpfe fanden dort statt. Im Jahr 1724 wurde er aufgeteilt und verkleinert, indem man die Außenbegrenzung mit Gebäuden zugebaut hat. Seit 1955 hat der Platz mit den Steinplatten aus grauem Granit sein heutiges Aussehen.
Diese Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und vereint den byzantinischen Vierungsturem, den romanischen Apsiden und die Reste des alten Portals. Im Inneren liegt das italienische Retabel aus dem 15. Jahrhundert von Nicolás Florentino und die byzantinische Jungfrauenstatue Virgin de la Vega.
Im 16. Jahrhundert wurde mit dem Bau dieser Kirche direkt neben der Catedral Vieja begonnen. Die Kirche ist im gotischen Stil gehalten und wurde nach 200 Jahren fertig gestellt. Im Inneren befindet sich zu Ehren von Cristo de las Batallas ein riesiger Altar. Der kleine Hof Patio Chico verbindet die beiden Kathedralen. Die Straße Calle Calderón verbindet die Catedral Nueva mit dem Universitätsviertel.
Die Statue der heiligen Theresa befindet sich auf dem Platz von Avila. Das Liebespaar Calixto y Melibea liegt im "Garten der Kupplerin Celestina". Dem Schriftsteller Nebrija wurde ein Denkmal neben der Kirche von San Marcos gewidmet. Auf dem nach ihm benannten Platz steht die Statue des Schriftstellers Gabriel y Galán. Auf dem Plaza de Colón steht ein Denkmal zu Ehren Christopher Kolumbus, der einige Zeit in Salamanca wohnte.
An der Gran Via befinden sich mehrere Klöster : Das Convento y Museo de las Dueñas stammt aus dem 16. Jahrhundert und beeindruckt durch die platereske Fassade. Das Convento de San Esteban wurde von1524 - 1610 gebaut und beinhaltet den vergoldeten Altar von Churriguera, welches als platareskes Meisterwerk gilt. Das Colegio de Calatrava wurde ebenfalls von Curriguera gebaut und ist im Barockstil gehalten.